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Der Pseudokonsens über die Veränderung von Schule

Diskussion zur PÄDAGOGIK-Kolumne Oktober 2021

„21st Century Skills“, „#zeitgemäßeBildung“, „Zukunftskompetenzen“, „Lernen neu denken“, „neue Lernkultur“, „New Learning“, „digitale Bildung“ … In den Debatten über Veränderungen von Lernen und Schule fehlt es nicht an großen Leitbegriffen. Das ist hilfreich, denn über solche Begriffe finden sich Gleichgesinnte zusammen, die an Veränderungen interessiert sind und dafür arbeiten wollen. Das Problem: Der Konsens, den solche Begriffe erzeugen, ist trügerisch. Dabei braucht es dringend gemeinsame Leitbilder als Nordsterne, an denen wir unser Handeln inmitten des stürmischen Wandels orientieren können.

„Der Pseudokonsens über die Veränderung von Schule“ ist Thema meiner Kolumne „Schlusspunkt“ in der PÄDAGOGIK (10/2021). Der Text ist bei Beltz als PDF frei verfügbar. Mit dem folgenden Video möchte zur Diskussion über meine Thesen einladen.

JRA108 – Warum kritisierst Du als Schülerin die ‚digitale Schule‘?

Jöran ruft an bei Viertklässlerin Filippa.

Jöran Muuß-Merholz mit einem roten Telefonhörer am Ohr

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Impulse für Schulentwicklung und Unterrichtsentwicklung – Videos von und mit Jöran Muuß-Merholz

Impulsvideos zum digitalen Wandel in Schule und Bildung, gemeinsam mit dem NLQ

Zehn Dinge, die Jöran (Muuß-Merholz) gerne in Vorträgen erklärt, gibt es jetzt als Video, offen und frei auf YouTube. Die Videos können als Impulse für Schulentwicklung und Unterrichtsentwicklung eingesetzt werden. Die ersten vier Folgen dieser Reihe finden sich unten im Artikel, dazu Hintergründe zu Einsatzmöglichkeiten und Lizenzierung.

Jöran steht zwischen eingeblendeten Symbolen und erklärt Dinge

ein Ausschnitt aus Video 3 zum Thema Künstliche Intelligenz

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Pädagogik-Kolumne „Schlusspunkt“ mit neuem Autor Jöran Muuß-Merholz

Die Kolumne „Schlusspunkt“ in der Zeitschrift PÄDAGOGIK ist für mich eine Institution. Von 2006 bis 2008 arbeitete ich eng mit Reinhard Kahl zusammen, der damals der Schlusspunkt-Kolumnist war, so dass ich (auch wortwörtlich) „nahe dran“ war.  In der aktuellen Ausgabe hat die PÄDAGOGIK nun einen Staffelstab-Wechsel angekündigt (siehe Foto). Ich freue mich sehr, dass ich in Zukunft im Wechsel mit Myrle Dziak-Mahler und Susanne Gölitzer die Kolumne für die PÄDAGOGIK schreiben darf. Mein erster Text wird in Ausgabe 10/2021 erscheinen und „Der Pseudokonsens über die Veränderung von Schule“ heißen.

Schule muss scheitern, wenn sie den Normalzustand simuliert

Im Ausnahmezustand soll die Schule möglichst viel Normalzustand bieten. Das kann nicht klappen, solange wir die Ziele und die Maßstäbe nicht verändern, die wir mit Schule verbinden. Schule hat vier gesellschaftliche Funktionen. Die Hälfte davon muss jetzt zurückstehen, damit nicht alles gleichermaßen an die Wand fährt. Das gilt sowohl für kleine Verschiebungen als auch für radikale Ansätze.

Grafik „four eyed monster“ by Vectors Market from the Noun Project, CC BY 3.0 US

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JRA104 – Warum lernen Schüler*innen bei Euch im Coworking-Space?

Jöran ruft an bei Marco Jakob in Bern


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Digitale Medien – Trojaner, Katalysator oder Verstärker?

Was die Digitalisierung mit der Schule macht – und umgekehrt. Von Jöran Muuß-Merholz in Lernende Schule, Heft 91 (2020)

Cover der Zeitschrift Lernende Schule

Wie verhalten sich Schule und Digitalisierung zueinander? Wirkt der digitale Wandel für eine Veränderung der Schule wie ein Trojanisches Pferd? Oder wie ein Katalysator? Oder wie ein Verstärker? Was ist das Problem mit dem SAMR-Modell oder der Debatte um einen „Mehrwert“ digitaler Medien? Wie können große Sprünge statt kleine Schritte aussehen? Und was können Schulen aus den Erfahrungen von Gutenberg, Brockhaus oder Nokia für ihren eigenen Weg lernen?

Ich danke dem Friedrich-Verlag, dass ich meine Überlegungen dazu ausführlich aufschreiben durfte. Der Text ist in der Zeitschrift Lernende Schule erschienen und (gegen Bezahlung / Abo) auch online verfügbar.  Die unredigierte und ungekürzte Fassung des Manuskripts kann man sich als Google Doc angucken.