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Digitale Medien – Trojaner, Katalysator oder Verstärker?

Was die Digitalisierung mit der Schule macht – und umgekehrt. Von Jöran Muuß-Merholz in Lernende Schule, Heft 91 (2020)

Cover der Zeitschrift Lernende Schule

Wie verhalten sich Schule und Digitalisierung zueinander? Wirkt der digitale Wandel für eine Veränderung der Schule wie ein Trojanisches Pferd? Oder wie ein Katalysator? Oder wie ein Verstärker? Was ist das Problem mit dem SAMR-Modell oder der Debatte um einen „Mehrwert“ digitaler Medien? Wie können große Sprünge statt kleine Schritte aussehen? Und was können Schulen aus den Erfahrungen von Gutenberg, Brockhaus oder Nokia für ihren eigenen Weg lernen?

Ich danke dem Friedrich-Verlag, dass ich meine Überlegungen dazu ausführlich aufschreiben durfte. Der Text ist in der Zeitschrift Lernende Schule erschienen und (gegen Bezahlung / Abo) auch online verfügbar.  Die unredigierte und ungekürzte Fassung des Manuskripts kann man sich als Google Doc angucken.

JRA0101 Was bedeutet „Agile Schule“?

Jöran ruft an bei Matthias Förtsch und Friedemann Stöffler, Autoren des Buchs „Die agile Schule: 10 Leitprinzipien für Schulentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung“

Friedemann Stöffler, Bild nicht unter freier Lizenz | Matthias Förtsch

(li) Friedemann Stöffler, Bild nicht unter freier Lizenz | (re) Matthias Förtsch CC BY 4.0 , Bild von Beate Armbruster


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schulentwicklung.digital – Einladung zur Werkstatt-Konferenz

Eine schnelle und eilige Meldung, denn am 8.9.2016 endet die Anmeldefrist! Das Forum Bildung Digitalisierung lädt zur Werkstatt-Konferenz schulentwicklung.digital ein. Die Veranstaltung richtet sich an Schulen, die digitale Medien als zentrale Frage in ihrer Schulentwicklung bearbeiten.

Die Konferenz findet am 28.9.2016 in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fahrtkosten und Unterkunft können für 2 Personen pro Schule übernommen werden. Details: Einladung (PDF) und Anmeldeformular.   Mehr lesen

Hospitationsstipendien an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises

Stipendiatentreffen beim Hospitationsprogramm

Stipendiatentreffen beim Hospitationsprogramm

Am Anfang wirksamer Schulentwicklungsprozesse stehen oft persönliche Begegnungen mit Kollegen anderer Schulen, die auf Fragen der eigenen Schulentwicklung mit ihren Erfahrungen und Ideen antworten können. Die Deutsche Schulakademie vergibt deshalb in Zusammenarbeit mit den Preisträgern des Deutschen Schulpreises jährlich bis zu 150 Hospitationsstipendien.

Bis zum 5. Mai kann man sich bewerben. Mehr lesen

Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund (2006)

Grundschule Kleine Kielstraße, Foto von Jöran Muuß-Merholz

Grundschule Kleine Kielstraße 2006, Foto von Jöran Muuß-Merholz

Gestern schrieb ich von den Anfängen des Deutschen Schulpreises 2006, bei dem als erster  Hauptpreissieger die Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund ausgezeichnet wurde. Dabei fiel mir ein Text auf den Bildschirm, den ich damals, Ende 2006, für das AdZ-Netzwerk geschrieben hatte. Damit das Internet nichts vergisst, kopiere ich den mal hierher. Am Ende gibt es auch ein kleines Video von damals. (Kaum zu glauben, wie die Webvideo-Bildqualität vor nur 9 Jahren war …)

Eine Schule, die Antwort gibt – die Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund

Es ist der 11. Dezember 2006, 12.30 Uhr, als Schulleiterin Gisela Schultebraucks ihre Schüler umarmt. Das hatte die Regie so nicht vorgesehen. Gerade eben wurde auf der Bühne vor ihr und live im Fernsehen verkündet, dass die Grundschule Kleine Kielstraße den Deutschen Schulpreis gewonnen hat. Und eigentlich soll nun die Schulleiterin mit einem Schüler auf die Bühne kommen und den Preis entgegennehmen.

Stattdessen springen die Schulleiterin und ihre Kollegen auf, laufen zu ihren Schülern, die die Regie kamera-gerecht in der ersten Reihe platziert hat, umarmen sie und jubeln gemeinsam.

Eine Woche zuvor: Mehr lesen

Von der Schulhospitation zur Schulentwicklung

Das geht bei uns nicht - Stipendiatentreffen 2014

„Das geht bei uns nihaosinterviewt!“

J&K – Jöran und Konsorten wirken in unterschiedlichen Arbeitsbereichen beim Deutschen Schulpreis bzw. der neu gegründeten Deutschen Schulakademie mit. Heute möchte ich von meinem Lieblingsprogramm für Lehrer/innen dort berichten, zu dem die aktuelle Ausschreibung am 10.6.2015 endet. Das Hospitationsprogramm vergibt Stipendien für einwöchige Besuche in anderen Schulen und unterstützt beim Transfer der Erfahrungen in die eigene Schule. Im Detail: Mehr lesen

Gründungsfeier der Deutschen Schulakademie

Die Zeit über die Deutsche Schulakademie

Die Zeit über die Deutsche Schulakademie

Mit einer tollen Veranstaltung wurde am 29.4.2015 in Berlin die Gründung der Deutschen Schulakademie gefeiert.

Sehr viele bekannte Gesichter der deutschen Schullandschaft kamen zusammen; das Team der Akademie stellte die geplante Arbeit vor; Andreas Schleicher hielt einen Vortrag; Schüler stürmten für einen Flashmob den Saal. Unten folgen Fotos und das wirklich schöne Gründungsvideo mit einigen hundert Schülern.

DIE ZEIT brachte in ihrer letzten Ausgabe  einen ganzseitigen Artikel zum Thema (noch nicht online). Zitat: Die Akademie ist „der wohl interessanteste Versuch, der müde gewordenen Reformdebatte im Bildungswesen neuen Schwung zu geben.“ Und ganz ehrlich: Das war vor Ort spürbar. Natürlich denkt spürt man häufig, wenn Gleichgesinnte zusammenkommen, dass man nun aber etwas wirklich Großes angehen könnte. Selten hält das lange an. Bei der Schulakademie scheint es mir anders. Hier ist niemand spontan euphorisiert. Und man ist nicht in erster Linie durch ein gemeinsames Feindbild vereint. Die Akteure haben vielmehr schon bis zu neun Jahre zusammengeabeitet. Sie haben sich bereits  gestritten und wieder zueinander gefunden. Sie haben ein solides personelles, organisatorisches und nicht zuletzt finanzielles Fundament. Und sie bilden ein exzellentes Netzwerk zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik. Mehr lesen

Unsere Schule ist auf Facebook (ob sie will oder nicht)

Handbuch Öffentlichkeitsarbeit macht Schule

Handbuch Öffentlichkeitsarbeit macht Schule

Schulen existieren auf Facebook – obwohl sie das häufig nicht wollen oder gar nicht wissen. Eine gezielte Nutzung ermöglicht es, die Darstellung der Schule kontrollierter zu gestalten. Darüber hinaus bietet die Plattform auch Chancen für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule und einen Austausch mit ihrer Umwelt, sowohl in der direkten Nachbarschaft als auch mit der ganzen Welt. Auch interne Kommunikation erfolgt auf Facebook – häufig inoffizielle und bisweilen „unter dem Radar“. Hier gilt es, gemeinsame Vereinbarungen und rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten.

Zum Thema „Schulen auf Facebook“ gibt es einen Handbuch-Artikel von Jöran:  Mehr lesen