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Gute Lernorte in der digitalen Gesellschaft. Oder: Was Schulen von Starbucks lernen können.

Der folgende Artikel von Jöran Muuß-Merholz erschien 2017 im Magazin Schulbau (Artikel als PDF). Der Schwerpunkt #Schule lässt sich auch auf andere Bildungseinrichtungen übertragen, beispielsweise auf Bibliotheken, wo Diskussionen unter dem Schlagwort „Bibliotheken als Dritte Orte“ geführt werden. Der Text war Grundlage der Vorträge bei der Schulbau-Messe in Hamburg am 8.2.2018 und beim Goethe-Institut am 21.2.2018.

Frau mit Kopfhörer, Laptop und Papier hinter einem Starbucks-Schaufenster

Foto „Day 239 / 365 – Studying in Starbucks“ by Anita Hart | CC BY SA 2.0 via Flickr


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JRA075: Das EduCamp wird 10 Jahre alt – was passiert in Neuharlingersiel?

Blanche ruft an bei Guido und Jöran, Teil des Orgateams vom #educampX

Joeran Muuss-Merholz, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC BY 3.0</a> by Hannah Birr, Guido Brombach, Foto privat, Blanche Fabri, Foto privat

Joeran Muuss-Merholz, CC BY 3.0 by Hannah Birr | Guido Brombach, Foto privat | Blanche Fabri, Foto privat

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JRA073 Alles Gute ZUM 20. Geburtstag!

Nachrichten zum 20. Jubiläum der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet ZUM e.V.

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Eine K.I. als persönlicher Assistent für das Lernen – der „Knowledge Navigator“ von Apple (1987)

Das folgende Video von Apple über den „Knowledge Navigator“ zeigt, wie ein digitaler Assistent mit künstlicher Intelligenz beim Lernen und Arbeiten unterstützt. Es trifft ziemlich genau das, was wir uns 2017 mit Siri, Alexa oder Google Assistant für die nahe Zukunft gut vorstellen können. Es ist die Bündelung von Technologien, die eigentlich™ schon da sind. Das Bemerkenswerte: Das Video ist bereits 30 Jahre alt!

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JRA062 Jöran, was hat es mit diesem neuen Podcast-Netzwerk „edufunk.fm“ auf sich?

Jöran spricht auf die Mailbox und erklärt die neue Familie für JRA.

Jöran Muuß-Merholz mit einem roten Telefonhörer am Ohr
edufunk.fm ist ein neues Netzwerk von Podcasts aus dem Edu-Bereich. Ein Jahr nach dem Start von „Jöran ruft an (JRA)“ wird der Podcast(er) nun Gründungsmitglied bei edufunk.fm.

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Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft [Buch]

Ein Bericht aus dem Bildungsalltag im Jahr 2041. Von Jöran Muuß-Merholz

Vordenken (Buchcover)

„Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft“ ist ein Text von Jöran Muuß-Merholz. Er ist 2016 in dem Buch „VORDENKEN“ erschienen. Die gebundene Ausgabe umfasst 183 Seiten und zwölf Autoren. Das Buch wurde von Müller – Die lila Logistik AG herausgegeben und ist über die ISBN 978-3000533136 z.B. bei amazon erhältlich.

Der Text kann als Volltext (pdf) hier heruntergeladen werden:
„Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft“ von Jöran Muuß-Merholz

Es gibt den Text auf joeran.de auch als Fortsetzungsroman in fünf Teilen: Mehr lesen

Wie lernen wir (über-)morgen? Zum „Educational Friday“ in die Hochschule

Teil V einer Fortsetzungsgeschichte aus dem Jahr 2041 von Jöran Muuß-Merholz

Vordenken (Buchcover)

„Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft“ von Jöran Muuß-Merholz ist erstmalig 2016 in dem Buch „VORDENKEN“ erschienen. Die gebundene Ausgabe umfasst 183 Seiten und zwölf Autoren. Das Buch wurde von Müller – Die lila Logistik AG herausgegeben und ist über die ISBN 978-3000533136 z.B. bei amazon erhältlich. Dies ist Teil V einer fünfteiligen Fortsetzungsgeschichte: Teil I | Teil II | Teil III | Teil IV | Teil V | komplett als PDF

Die Abzäunungen zwischen den Bildungsorganisationen sind bis 2041 kontinuierlich durchlässiger geworden. Man hat gemerkt, dass die Grenzen zwischen Ausbildung und Weiterbildung in der Praxis immer unschärfer werden – und mit etwas Verzögerung haben die Institutionen die Annäherungen nachvollzogen. Ein Beispiel aus den Hochschulen: Lea Müller, die bei Baltic Information Connection arbeitet (und im Lernraum lernt), geht immer freitags in die Hochschule. Hier arbeitet sie gemeinsam mit Studierenden an konkreten Projekten. Die Praxisverbindung zwischen Studierenden, Hochschul-Lehrenden und Menschen aus Unternehmen gehört heute zum Normalfall. An vielen Orten gibt es dafür den „Educational Friday“, an dem Mitarbeiter in die Hochschule gehen oder Studierende ins Unternehmen kommen.

Typisch für diese Praxisvernetzung sind Projekte, die entlang realer Probleme, quer zu den Disziplinen und Fachbereichen arbeiten. Anfang der 2000er hatte die private Zeppelin Universität an ihre Hauswand geschrieben: „Wirkliche Probleme sind undiszipliniert – wir auch!“ Die Zeppelin Universität hatte vorgemacht, was immer mehr Hochschulen Stück für Stück einführten: Problembasiertes Arbeiten in Teams aus Studierenden, Forschung und Praxis. Für die Studierenden wurden das Studium praxisnäher und die Themen relevanter. Und auch die Unternehmen merkten schnell, dass sie von neuen Perspektiven lernten. Lea Müller ist am „Educational Friday“ gleichzeitig Lernende und Coach. Sie lernt über die Hochschule neue Forschungsergebnisse und Best-Practice-Beispiele kennen. Gleichzeitig fungiert sie als Praxis-Coach für zwei Studierende in jedem Jahrgang. Sie selbst hat ihren Arbeitsplatz auf diesem Weg gefunden: Als sie noch studierte, hat sie ihren späteren Arbeitgeber über das Coaching und ein Praxisprojekt kennengelernt.

Am Abend …

Um 20.30 Uhr sitzen alle Familienmitglieder daheim zusammen. Sie haben gemeinsam gekocht – eine Angelegenheit, die im Jahr 2041 gerne mit viel Handwerk und Muße angegangen wird. Kochen bleibt eine sehr menschliche Angelegenheit, auch wenn sich ein Robo-Assistent um die Einkäufe gekümmert hat und man sich manche Kniffe beim Zubereiten neuer Rezepte erst einmal per Holo-Video auf der Arbeitsfläche vormachen lässt. Nur eine Sache fehlt, die Zukunftsforscher früher gerne prophezeit hatten: Der Kühlschrank ist immer noch nicht mit dem Internet verbunden.

Nach dem Essen sitzt die Familie noch eine Weile zusammen. Häufig stehen hier sehr altmodische Dinge im Mittelpunkt, z.B. Wein und Brettspiele. Im Moment ist ein Retro-Brettspiel sehr beliebt: Trivial Pursuit. Neuro-Schnittstellen müssen davor allerdings abgeschaltet werden.


Dies war der letzte von fünf Teilen. Der gesamte Text am Stück ist in Buchform oder als PDF verfügbar – vgl. Textkasten am Anfang dieses Artikels.


Wie lernen wir (über-)morgen? Duale Langzeit-Ausbildung+ (DuaLA+) zur Neuro-Controllerin

Teil IV einer Fortsetzungsgeschichte aus dem Jahr 2041 von Jöran Muuß-Merholz

Vordenken (Buchcover)

„Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft“ von Jöran Muuß-Merholz ist erstmalig 2016 in dem Buch „VORDENKEN“ erschienen. Die gebundene Ausgabe umfasst 183 Seiten und zwölf Autoren. Das Buch wurde von Müller – Die lila Logistik AG herausgegeben und ist über die ISBN 978-3000533136 z.B. bei amazon erhältlich. Dies ist Teil IV einer fünfteiligen Fortsetzungsgeschichte: Teil I | Teil II | Teil III | Teil IV | Teil V | komplett als PDF

Zurück zu Familie Müller im Jahr 2041. Am Abend kommt auch Vater Müller nach Hause, zusammen mit Tochter Aylin Müller. Sie hatte die Nachmittagsschicht in einer der riesigen Produktionshallen, die vor den Toren der Stadt stehen. Aylin Müller macht eine Ausbildung zur Neuro-Controllerin. Der Beruf ist in der Produktionstechnik sehr gefragt. Schon lange stehen in den Produktionshallen viel mehr Maschinen als Menschen. Die Aufgaben von Menschen hatten sich bereits vor der vielbeschworenen Industrie 4.0 darauf konzentriert, Produktionsprozesse von Maschinen und Robotern zu planen, zu steuern und zu überwachen. Mit zunehmender Digitalisierung, Miniaturisierung und Vernetzung wurden diese Aufgaben immer komplexer. Da kamen die Fortschritte in der Entwicklung von Neuro-Schnittstellen genau richtig: Mit entsprechenden Interfaces gelingt es heute, dass Controller die maschinellen Abläufe über ihre Gedanken steuern können, auch wenn sie immer noch Displays auf Monitoren oder in entsprechenden Kontaktlinsen, um alles (im Wortsinne) im Blick zu behalten. Künstliche-Intelligenz-Assistenten helfen beim Überblick und stellen neue Informationen bereit. Dabei versuchen sie, über Big-Data-Analysen und persönliche Muster der Controller zu lernen und fehlende Hintergrundinformationen zu beschaffen, noch bevor der Controller diese anfragt. Maschine und Mensch lernen quasi gegenseitig voneinander. Mehr lesen

Wie lernen wir (über-)morgen? Die Volkshochschule wurde zum „Community Learning Center“

Teil III einer Fortsetzungsgeschichte aus dem Jahr 2041 von Jöran Muuß-Merholz

Vordenken (Buchcover)

„Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft“ von Jöran Muuß-Merholz ist erstmalig 2016 in dem Buch „VORDENKEN“ erschienen. Die gebundene Ausgabe umfasst 183 Seiten und zwölf Autoren. Das Buch wurde von Müller – Die lila Logistik AG herausgegeben und ist über die ISBN 978-3000533136 z.B. bei amazon erhältlich. Dies ist Teil III einer fünfteiligen Fortsetzungsgeschichte: Teil I | Teil II | Teil III | Teil IV | Teil V | komplett als PDF

Während sich Lea Müller und ihr Sohn Elias am frühen Abend zu Hause treffen, ist Vater Janosch Müller bei der Arbeit. Wenn viele andere Menschen Feierabend haben, beginnt für ihn die wichtigste Zeit. Janosch Müller arbeitet als Lernberater im „Community Learning Center“. Diese kommunal verankerten Orte des lebenslangen Lernens sind aus den Volkshochschulen hervorgegangen. Häufig sind sie räumlich mit Schulen oder Hochschulen verbunden, da die Grenzen zwischen den Bildungsbereichen immer fließender werden. Mehr lesen