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Wie man gute Folien für PowerPoint-Karaoke findet

BildungsWelt

2006 hat die Zentrale Intelligenz Agentur PowerPoint-Karaoke erfunden. Man steht zwischen Publikum und einer Leinwand. Dann startet auf der Leinwand eine Präsentation, die man nicht kennt und zu der man aus dem Stegreif einen Vortrag halten muss. Das kann sehr kreativ und lustig sein. Hier kommen meine Tipps, wie man gut Folien dafür suchen und finden kann.

Spaß mit Präsentationen (hier Anja Lorenz und Oliver Tacke, Symbolbild)

(1) Technik

  • Man sucht bei Google einfach nach den Suchbegriffen seiner Wahl und ergänzt die Suche um Suchoperatoren für die Dateiendung, z.B. „Haustiere ext:pptx OR ext:pptx OR ext:odp“
  • Die Ergebnisse speichert man am besten lokal ab und schaut sich die Ergebnisse danach durch. Ich habe für mich das System, das ich schnell 100 oder 200 Dateien abspeichere, die ich dann durchschaue und einfach null bis fünf Punkte für die Eignung vergebe, die ich an den Anfang des Dateinamens schreibe. Danach gucke ich mir die gut bewerteten nochmal genauer an.

(2) Suchbegriffe

  • Für Folien, die eher für kreative und lustige Karaoke-Präsentationen sorgen, helfen Suchbegriffe, die entweder ziemlich skurril sind oder deren lautes Aussprechen für verschämtes Kichern sorgen.
  • Außerdem ist es nett, wenn man einen gemeinsamen inhaltlichen Rahmen für die Gruppe hat, die da zusammenkommt. Treffen sich zum Beispiel Leute aus der Finanzbranche, dann sind Suchbegriffe aus dieser Szene hilfreich. Oder bei Menschen aus Hamburg könnte das gemeinsame Thema Hamburg oder die Elbe oder die Rivalität zu Berlin sein.

(3) Art der Folien

Folgende Richtlinien helfen meiner Erfahrung nach sehr, wenn die Präsentation möglichst kurios, kreativ und lustig sein soll:

  • Viele große Bilder oder schematische Darstellungen – wenig Text! (Das muss man manuell durchschauen.)
  • Lieber alte Folien als neue Folien.  (In den Google-Sucheinstellungen kann man nach Zeitraum filtern.)
  • Folien in einer Sprache, die die Anwesenden nicht beherrschen, machen automatisch Albernheit und Spaß. Dafür einfach mit Google Translate den gewünschten Suchbegriff in eine fremde Sprache übersetzen und das dann als Suchbegriff nutzen. (Nein, politisch korrekt ist es nicht, wenn ein Raum pausenlos kichert, weil jemand Pseudo-Dänisch spricht, aber nicht wirklich Dänisch spricht.)

Was habt Ihr für Erfahrungen? Schreibt gerne Eure Hinweise in die Kommentare, danke!

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