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Peer-to-Peer Kommunikation – Warum Jugendliche sich für Soziale Netzwerke sehr und für Blogs wenig interessieren

Gleichgesinnte sind wichtiger als Viele.

(Erstmals erschienen 2011 im pro familia magazin, S. 10.)

So gut wie alle Jugendlichen nutzen das Internet. Sie nutzen es für Konsum, Unterhaltung und Information. Zu einem anderen Teil nutzen sie es auch, um eigene Inhalte in die Welt zu senden: als Video bei YouTube, Foto bei Facebook oder Statusmeldung bei Twitter. Allerdings gibt es da erhebliche Unterschiede. Soziale Netzwerke stehen bei Jugendlichen hoch im Kurs – Twitter oder Blogs, eigene Videos oder Podcasts zu veröffentlichen deutlich weniger. Die Jugendlichen als „Generation Twitter“ (Stern) zu bezeichnen, geht an der Realität vorbei. Gleichzeitig ist es genau so falsch, das Gegenteil zu behaupten, wie z.B. der Spiegel: „die Moden des Web 2.0 … sind den Teenagern egal“.

Jugendliche mit Sprechblasen Mehr lesen

Livestream aus dem Wahllokal zur Bundestagswahl 2013 #btw13

Am Sonntag (22.9.2013) werden durften wir in einem Wahllokal in Hamburg-Mitte als Wahlhelfer arbeiten. Dabei wollen konnten wir ab 18.00 Uhr die Auszählung live per Video ins Internet übertragen und auch tagsüber mehrmals für kurze Lageberichte online gehen.

Was vorher (und nachher) geschah …

“Den wohl innovativsten Beitrag lieferte jedoch ein Hamburger Wahlhelfer-Team, das die Auszählaktivitäten im Livestream dokumentierte – im Verbund mit kurzen Kommentar- und Erklär-Videos, die im Laufe des Tages aufgenommen wurden. Dabei ist ein kompaktes Lehrstück in Sachen politischer Bildung entstanden.” ZDF heute.de am 22.9.2013

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Online-Lernen, Schule im Kontrollverlust und mediale Gedankenexperimente in der c’t

Artikel von Jöran Muuß-Merholz in der c'tGleich viermal durfte Jöran Ende 2012 Texte für das renommierte und millionenfach gelesene Magazin c’t beitragen. Die Artikel sind inzwischen größtenteils auch frei online verfügbar sind.

  • Im Sonderheft “Soziale Netze” erschien ein ausführlicher Beitrag “Kontrollverlust für die Schule“, der deutlich macht, dass auch Schulen inzwischen nur noch die Wahl haben, ob sie sich an der Kommunikation im Web 2.0 aktiv beteiligen oder ob diese hinter ihrem Rücken stattfindet.
  • Im Heft 25/2012 war “Lernen im Internet” das Schwerpunktthema. Mit dem Artikel “Das Wissensnetz – Ein Rundgang durch Online-Lernwelten” unternahm Jöran einen virtuellen Besuch in der Allzweckschule Internet (als ausführliche Leseprobe “Internet macht schlau” frei verfügbar).
  • Im gleichen Heft wurde Jöran die Ehre zuteil, das Editorial zu schreiben. Der Text “Stellen Sie sich eine Welt vor …” (frei online verfügbar) skizziert ein Gedankenexperiment des Autors Steven B. Johnson, in dem das Buch erst nach allen elektronischen Medien erfunden wird.
  • Eine aktualisierte Fassung des Artikels aus dem Sonderheft erschien dann als “Kontrollverlust in der Schule. Wie das Web 2.0 die Mauern der Schulen einreißt” mit neuen Praxisbeispielen in der c’t 03/2013. Der Artikel ist frei online verfügbar.