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Sprachnachrichten bei der Zusammenarbeit mit Google Docs und Trello | #KollaborationKonkret

Büro, NetzWelt

Ich nutze immer mehr Sprachnachrichten. Weniger als Ersatz von Textnachrichten, mehr als Ersatz von Telefonaten. Hier kommen zwei Anwendungsbeispiele und einige Fragen dazu.

ein Dropbox-Screenshot mit einem Audioplayer

Sprachnachrichten beim kollaborativen Arbeiten, Beispiel 1: lautes Nachdenken

Ich spreche Sprachnachrichten, wenn eine Sache halb im Ungefähren ist. In diesen Fällen würde die Schriftform nach mehr Präzision verlangen, als ich gerade bieten kann. Das ist zum Beispiel der Bericht von einer Veranstaltung oder die Beschreibung einer neuen Idee. Vor allem im zweiten Fall braucht es dann zu einem späteren Zeitpunkt Konkretisierung und Verschriftlichung. Für das allererste Ausrollen und Vorsortieren der  Dinge hilft mir lautes Nachdenken in Form von Sprachnachrichten.

Sprachnachrichten beim kollaborativen Arbeiten, Beispiel 2: Feedback

Ich spreche Nachrichten für übergreifendes Feedback. Ein typischer Anwendungsfall ist: Jöran macht den Review eines Textes in einem Google Doc. Dafür nutze ich die Kommentarfunktion, um Rückmeldungen zu konkreten Textstellen zu geben. Außerdem schreibe ich mein Feedback zu übergreifenden Fragen auf. Beim letzten Punkt können Sprachnachrichten helfen und zwar besonders – siehe oben, wenn es nicht so präzise ist, dass die Schriftform besser geeignet wäre. 

Sprachnachrichten mit Google Docs und Trello

Sprachnachrichten sind gut zu nutzen, wenn die verwendete Software Sprachnachrichten vorsieht, also Messenger wie Telegram, WhatsApp oder (mit Abstrichen) MS Teams. Andernorts gibt es von Haus aus keine Integration. Für unser Team sind Google Docs und Trello essentiell. Hier arbeite ich im Moment sehr Krücken-artig: Ich nehme irgendwie eine Sprachnachricht auf, die ich irgendwo so bereitstelle, dass man sie über einen Link abrufen und im Browser abspielen kann. Da bin ich noch sehr im Ausprobieren-und-Herausfinden-Modus. Hier ein paar aktuelle Fragen:

  • Was ist das „irgendwie“? Ich nutze am Rechner einfach QuickTime, weil es am schnellsten geht. Aber gibt es eine ganz (!) einfache Möglichkeit für Aufnahmen an Laptop- oder Desktop, bei der eine kleine Dateigröße herausspringt? Ich spreche manchmal Nachrichten per Telegram am Smartphone ein, schicke mir die Nachricht selbst und speichere dann die Datei ab. Das muss doch eleganter gehen.
  • Was ist das „irgendwie“? Ich schiebe die Dateien meist in die Dropbox und kopiere eine Linkfreigabe. Den Link füge ich dann auf einer Trellokarte oder in einem Google Doc ein.
  • Muss das Abspielen „im Browser“ erfolgen? Die Dropbox-Freigabe ist nicht schlecht, weil automatisch eine Player-Umgebung generiert wird. Aber auch hier ist Luft nach oben. In meinem Fall wäre ein Player innerhalb von Trello bzw. innerhalb von Google Docs schick!

Und ihr so?

Wie macht Ihr das so? Schreibt gerne einen Kommentar! Allgemeine Kommentare zu Sinn oder Unsinn von Sprachnachrichten sind 2020 sehr beliebt, helfen mir allerdings konkret nicht weiter.)

ein Screenshot eines Clouddienstes mit einem Audioplayer

klar, das geht auch mit offenen Alternativen zu Dropbox. Da gibt es sogar Player für ogg-Dateien

 

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