„In einer globalen Gesellschaft ist gerade auch die schulische Erziehung der zukünftigen Weltbürger von fundamentaler Bedeutung für die Demokratie. Global Citizenship Education (GCE) verbindet verschiedene Ansätze, Bildung unter den Bedingungen einer immer stärker vernetzten Welt zu gestalten. Dazu gehören u.a. interkulturelles Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, globales Lernen, politische Bildung, Demokratiepädagogik, Menschenrechts-/ Friedenspädagogik und emotional-soziale Bildung. Diese Zugänge sind in vielen Schulen gängige Praxis. Wenn sie vernetzt miteinander gedacht werden, können sie unter globaler Perspektive neue Wirkungen entfalten. Gegenwärtige Herausforderungen können nicht durch simple Vereinfachung von komplexen Zusammenhängen verstanden und gemeistert werden, sondern müssen systemisch, interdisziplinär und im globalen Kontext bearbeitet werden. Kompetenz zum Perspektivwechsel, Mut zu Wandel und Widerstand, Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme, Offenheit für Neues und Respekt von Vielfalt sind Voraussetzung für einen konstruktiven und engagierten Umgang mit den zentralen Bildungszielen für das 21. Jahrhundert.“

 Das Programm