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Edu F.U.N. – eine Edu-FuckUp-Night vom EduCamp (Corona Log 22)

Tag 47: „Das Unglück muss zurückgeschlagen werden“

Dienstag, 28.4.2020. Beim Format „FuckUp-Night“ berichten Menschen in kurzen Vorträgen von ihrem Scheitern. Wenn man die Methode auf den Bildungsbereich anwendet, kann man von einer „Edu-FuckUp-Night“ sprechen. Wir haben das mal ausprobiert.

Geschichten vom Scheitern in Bildung und Lernen

Bei der Edu-FuckUp-Night (Edu F.U.N.) ging es um Geschichten vom Scheitern in Bildung und Lernen. Beim EduCamp Frankfurt/Online (#ecfra20) war das die Abendveranstaltung, organisiert und moderiert von Kristin Narr und Jöran Muuß-Merholz, nach einer Idee von Tobias Thiel. Die Beiträge stammen von Tine, Guido, Maria, Steffen, Anja, Paul, Nele, Guido und Jöran. Als „Vorband“ gab es zwei eingespielte Videos von Tobias und Jörg.

Organisation und Briefing zur Edu-FuckUp-Night

Das Briefing an mögliche Mitwirkende war ziemlich einfach und sah so aus:

  • EDU-F.U.N. ist die FuckUp-Night mit Geschichten vom Scheitern in Bildung und Lernen.
  • Alle möglichen Menschen (nicht nur Pädagog*innen!!) erzählen eine persönliche Geschichte, wie sie beim Lernen / in ihrer Bildung gescheitert sind.
    • Das kann eine kleine, konkrete Sache oder ein großes Ding sein.
    • Du kannst vom eigenen Lernen erzählen oder davon, wie Du andere beim Lernen unterstützen wolltest (fka as „lehren“).
    • Es kann lustig sein, muss es aber nicht.
    • Es kann mit der Coronasituation zu tun habe, muss es aber nicht.
  • Eine Geschichte darf max. 4 Minuten dauern. Dann kommt die nächste.
  • Der Charakter der FuckUp-Night entsteht dadurch, dass es nicht eine einzelne, sondern zehn Geschichten vom Scheitern sind. Damit wird klar, dass das Scheitern der Normalfall ist.

Hintergrund

Als „Vorband“ gab es in unserem Fall zwei eingespielte Videos, zunächst von Tobias Thiel, Ideengeber des Formats, dann von Jörg Lohrer, der 2016 für mich die Mutter der Edu-FuckUp-Videos gemacht hat. Kristin Narr und ich haben das Format 2019 erstmals beim EduCamp in Hattingen erprobt, damals in einer „normalen“ Session, also weniger öffentlich. Wir waren damals überrascht, wie stark einige Menschen auch Geschichten von persönlichen und drastischen Formen des Scheiterns berichtet haben. Es sollte also in jedem Fall eine Klärung von Vertraulichkeit und Offenheit geben. (Das ist übrigens der Hintergrund, dass die Mitwirkenden oben nur mit Vornamen genannt wurden. Die Namensnennung wurde im Vorfeld nicht explizit geklärt. In der Liste, in der sich die Mitwirkenden eingetragen haben, haben sie nur ihre Vornamen genutzt, was ich für die Veröffentlichung übernommen habe.)

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