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Will Richardson und andere Bücher zu "Web 2.0 für den Unterricht" auf deutsch

BildungsWelt, Eigene Texte, NetzWelt

So etwas wie Will Richardson und sein Buch “Blogs, Wikis, Podcasts, and Other Powerful Web Tools for Classrooms gibt es für den deutschsprachigen Raum noch gar nicht. Doch hier kommen gute Nachrichten für einheimische PädagogInnen: Das Buch ist unter dem Titel “Wikis, Blogs und Podcasts. Neue und nützliche Werkzeuge für den Unterricht” auch auf deutsch erschienen. Blanche und Jöran haben zusammen mit Charlotte Walter die redaktionelle Anpassung für Beispiele im deutschsprachigen Raum gemacht.

Tibiapress hat ein ambitioniertes Programm zum Thema Internet und Lernen aufgelegt bzw. übersetzen lassen. Für die Reihe „Web 2.0 für den Unterricht” sind für Frühjahr 2011 angekündigt:

Hier noch der Ankündigungstext des Verlags “Wikis, Blogs und Podcasts“:

Das interaktive Web 2.0 ist für die meisten Schüler längst Alltag. Warum sollten Schulen diese neuen Möglichkeiten nicht auch für ihre Arbeit nutzen? Das Web 2.0 ist ein sehr effektives Instrument zur Erweiterung des Horizontes beim Lernen. Dieses Buch hilft Ihnen bei möglichen Startschwierigkeiten. Sie werden sich nicht in technischen Problemen oder überzogenen Ansprüchen verheddern. Sie werden das Web als Bereicherung nutzen können, um besser zu kommunizieren, um besser zu recherchieren und um mehr (voneinander) zu lernen! Welche neuen methodisch-didaktischen Möglichkeiten sich auftun, wird in Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu folgenden Themen dargestellt: Blogs, Wikis, RSS-Newsreadern, soziales Bookmarking, Fotogalerien, Facebook, MySpace und Twitter. Ein Buch für alle, die miteinander und voneinander lernen wollen.

Will Richardson bloggt übrigens unter weblogg-ed.com und twittert unter @willrich45.


UPDATE: 4.3.2011

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich fange mal hier eine Diskussion zur Wittmann-Rezension an. Wenn mehr draus wird, kann ich ja Herrn Wittmann zur Diskussion einladen.
    Die Rezension sagt “Mit Hilfe des Internets kann man kein Buch über Camus schreiben. Keinen Roman von Balzac analysieren.”
    Jöran fragt: Warum denn nicht?
    Was braucht es denn dafür?
    -> Primärquelle? vorhanden
    -> Sekundärquellen? vorhanden
    -> Möglichkeiten zum Austausch mit anderen? vorhanden
    -> Möglichkeiten zum Ordnen und Ausdrücken meiner Gedanken? vorhanden

  2. “Wikipedia wird manchen Schüler hilflos machen und ihn überfordern.” (Wittmann 2011, http://romanistik.info/wiki-blogs-podcasts.html)

    Der Französischunterricht wird manche Kinder hilflos machen und überfordern.

    ”“Die kollektive Konstruktion von Wissen durch alle, die bereit sind, dazu beizutragen, verändert gleichzeitig unsere Definition von Lehren und lernen auf allen Ebenen.“” Ds ist eine charmante Umschreibung für die Informationsflut, die ein soziales Netzwerk wie Facebook mit sich bringt. Das Lernen an sich wird dadurch überhaupt nicht verändert.”

    Das Lernen im Leitmedienwechsel wird sich/kann sich/muss sich total verändern. Es tut es nicht, weil Dr. Wittmann—wie mir scheint—seinen Begriff von Lernen und Wissen nicht zu wandeln vermag.

    Wenn er z.B. schreibt, RSS-Feeds seien “schon höheres Web 2.0” (ebd.) impliziert er doch ein lineares Verständnis von Lernen & Lehren qua didaktischer Reduktion und Wissensvermittlung, eine Theorie & Praxis die aus meiner Sicht völlig ungenügt für Lernen im Leitmedienwechsel.

  3. Pingback: Frühling lässt neue Lernräume gestalten auf dem Educamp in Bremen - Literatenmelu

  4. gerade das buch bestellt!
    ich hoffe es hilft mir weiter bei der durchführung und anschließenden analyse meines staatsexamens-projektes.
    bin ganz glücklich, auf dieses blog gestoßen zu sein. hier finde ich viel interessantes und hilfreiches. viele grüße.

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