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Optimierung vs. Innovation – Zwei Beispiele aus dem Sport

eher Blog, Eigene Texte
ein Hochspringer beim Fosbury-Flop

der Fosbury-Flop (Foto „Men’s high jump. Ryan Bertucci of Chico State jumps 7′ 14″“ von SD Dirk unter CC BY 2.0 PL via Wikimedia Commons

Mit digitalen Medien lassen sich viele Dinge, die wir bisher (z.B. in der Bildung) tun, besser / effizienter / schneller / bunter / lauter / billiger machen als bisher. Das ist Optimierung. Es ist noch keine Innovation, erst recht nicht die vielbeschworene disruptive Innovation. Dafür müsste man etwas grundsätzlich anders machen als vorher. Um das zu veranschaulichen, gibt es ein weit verbreitetes Beispiel – und für mich jetzt zwei.

Fosbury Flop

In Vorträgen oder Texten wird als Metapher für eine disruptive Innovation gerne der Fosbury Flop als Beispiel angeführt. Durch eine grundlegend andere Technik sprang Dick Fosbury 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko (rückwärts) höher als alle anderen, die noch bäuchlings über die Latte kamen. (Übrigens wird in der Erzählungen rund um die Fosbury-Disruption gerne vergessen, dass eine Veränderung der – buchstäblich – Grundlagen im Hochsprung die Voraussetzung für diese Innovation bildete: Man hatte erst kurz vor Mexiko begonnen, dicke und weiche Matten auszulegen. Vorher war eine Landung auf dem Rücken keine ernsthafte Alternative.)

Eishockey Kunststück

Das folgende Video eines russischen Eishockey-Spielers zeigt ein zweites Beispiel, wie man eine Sache ganz grundlegend anders machen kann.

Credits gehen an Dejan Mihajlović, über dessen Facebook-Post ich auf das Video aufmerksam wurde.


PS: An einer Schule wurde mir übrigens mal erzählt, dass ein Negativbeispiel für grundlegend anderes Handeln (bzw. Verständnis) in einem YouTube-Video an dieser Schule zum Anstoß wurde, den Unterricht grundlegend zu verändern. Ernsthaft.

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