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Deep Learning: Nuancen statt Neuheiten [#til]

BildungsWelt

Substitute Nuance for Novelty (Angela Lee Duckworth)

„Substitute nuance for novelty!“, also in etwa: „Setze auf Verfeinerung statt auf Neuheiten!“

Dieser Rat von  Angela Lee Duckworth* für das vertiefende Lernen und für den (bisweilen mühsamen) Weg zur Expertise gefällt mir gut. Ausführlich sagt sie folgendes:

“[…] it is human nature to get bored of things and to seek the novel. And I think that one of the skills that one must develop in life, if one cares not to be a dilettante, if it’s a goal of yours to become expert in something, one of the skills is to learn to substitute nuance for novelty.”

Und weiter:

“I think there’s something of a skill there that needs to be acquired. Otherwise, we will default to that natural human tendency to click on another hyperlink and go somewhere entirely new.”

Deep Learning

Angela Lee Duckworth bezieht sich mit ihrem Rat auf die individuelle Ebene. Die Beschreibung passt auch auf die Idee von Deep Learning (für die wir im Deutschen keinen guten Begriff haben). Sie lässt sich auf die pädagogische oder gleich auf die Systemebene übertragen. Sie ist eine hilfreiche Anregungen für Lernen unter Bedingungen einer „pedagogy of abundance“  (Martin Weller). Und als Devise für Curriculumreformen könnte sie lauten: „Lieber einige Gegenstände richtig gut lernen als sehr viele Sachen sehr oberflächlich.“

*Hintergrund

Das Zitat habe ich im (allgemein empfehlenswerten) Podcast Freakonomics Radio (Feed) gelernt. In der Episode „How to Get More Grit in Your Life (Rebroadcast) (mp3) war Angela Lee Duckworth zu Gast.

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