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re:learn – Technology for Education

republica 2015 – Abschluss

republica 2015 – Abschluss

Die re:learn als thematischer Track bei der re:publica 2015 liegt nun schon einen Monat zurück, und ich kriege keinen Rückblick-Artikel hin. Freundlicherweise darf ich den Text von re:publica / Carina Odenbreit übernehmen. Das Original steht unter CC BY SA 4.0 Lizenz.


How does the future of education look like? Photo credit: re:publica/Jan Zappner (CC BY-SA 2.0)

How does the future of education look like? Foto von re:publica/Gregor Fischer unter CC BY-SA 2.0.

At the track re:learn, teachers, techies, kids and grown-ups of different generations and nations discussed the connection of (school) education and technology. The tendency of the sessions was clear: We must learn to trust in new technologies and be more courageous when applying them in the context of learning. A critical position is also desirable so that we may not find ourselves in the midst of a totalitarian educational system. Excessive protection, however, is definitely not the right way.

Wie wir mit Begeisterung das totalüberwachte Bildungssystem einführen werden

Vortragsvideo von der re:publica in Berlin vom 6.5.2015

Wie wir mit Begeisterung das totalüberwachte Bildungssystem einführten – eine Rückschau auf die Jahre 2015 bis 2025“ war der Titel meines Vortrags auf der re:publica 2015. Der Text aus der Ankündigung steht unten nochmal. Außerdem habe ich einige Rückmeldungen zusammengetragen (und teilweise zurückkommentiert).

re:learn 2015 – Von Überwachung, Ethik und Reality Gaming

5 Jahre vorher: Das re:learn-T-Shirt 2009 (Foto CC by 4.0 by Jöran Muuß-Merholz)

Jörans re:learn-T-Shirt 2009

Die re:publica steht wieder an, die größte europäische Konferenz zur digitalen Gesellschaft. Vom 5. – 7. Mai 2015 werden in Berlin 450 Rednerinnen und Redner aus über 45 Ländern erwartet, die mit 6000+ Teilnehemden drei Tage lang feiern und diskutieren, inspiriert von mehr als 300 Stunden Programm.

Wie schon 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 durfte ich das Programm für den Track re:learn co-kuratiereren. Ich darf auch selbst wieder vortragen und moderiere am Mittwoch die „Bildungsbühne“ Stage 10. Ich hoffe, wir sehen uns!

Beim Durchsuchen meines Blog-Archivs habe ich auch einen Eintrag aus 2009 gefunden, als ich mit Guido Brombach zusammen unseren ersten Vortrag bei der re:publica hielt. Die Vortragsbeschreibung „Schulen ins Netz. Lernen von, in und mit dem Web 2.0“ liest sich nicht so, als wären seitdem wirklich schon 6 Jahre vergangen, oder?

Es folgt: ein Überblick über das Programm, das vollständig auf der Website der re:publica zu finden ist.

Bonus-Tipp: Der Talk „#butterbeidiefische“ von Tanja und Johnny Haeusler ist zwar nicht formell als Teil der re:learn gekennzeichnet. Umso dringender empfehle ihn ganz dringend allen, die sich für re:learn-Themen interessieren.


re:learn – Von Überwachung, Ethik und Reality Gaming

[Dieser Artikel von Carina Odenbreit ist eine Übernahme aus dem re:publica-Blog.]

Bei unserem Themen-Track re:learn geht es um Bildung und um Technik – und vor allem darum, wie mit dem Zusammenschluss beider die Zukunft gestaltet werden kann. Im Zentrum des Tracks steht die Integration von Technik und Digitalem im Bildungsbereich, aber vor allem auch die Integration durch Technik als Mittel zur sozialen Integration – selbst über Generationen hinweg. Das Schulsystem gerät dabei genauso in den Blick, wie der außerschulische Kontext.

Wie wir mit Begeisterung das totalüberwachte Bildungssystem einführten – eine Rückschau auf die Jahre 2015 bis 2025

UPDATE: Das Vortragsvideo ist online.

nicht auf tagesschau.de: medialer Wirbel um Vortrag (2015)

2015 nicht auf tagesschau.de: medialer Wirbel um Vortrag

11.3.2025 | Auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass erstmals die Ankündigung eines Vortrags aus dem Jahr 2025 im Netz auftauchte. Im März 2015 erschien das vorläufige Programm der Konferenz re:publica (schon damals die größte Konferenz Europas zu Fragen der digitalen Gesellschaft). Der Diplom-Pädagoge Jöran Muuß-Merholz kündigte darin einen Vortrag an: Wie wir mit Begeisterung das totalüberwachte Bildungssystem einführten. Muuß-Merholz versprach „eine Rückschau auf die Jahre 2015 bis 2025“.

re:publica: Programm zur re:learn 2014

5 Jahre vorher: Das re:learn-T-Shirt 2009 (Foto CC by 4.0 by Jöran Muuß-Merholz)

5 Jahre vorher:
das re:learn-T-Shirt 2009 (Foto CC BY 4.0 by Jöran Muuß-Merholz)

Anfang Mai treffen sich in Berlin 5.000 Menschen, um über die digitale Gesellschaft zu diskutieren. Die Social-Media-Konferenz re:publica wird auch 2014 wieder einen thematischen Track zu Bildungsthemen im Programm haben – die re:learn. Wie schon in 2010, 2011, 2012 durfte Jöran das Programm kuratieren und wird vor Ort moderieren, gemeinsam mit re:publica-Erfinderin Tanja Haeusler.

Das Programm nimmt keine Rücksicht auf staatliche oder thematische Grenzen. Helden der Praxis berichten über OER in Polen, e-learning in SambiaMinecraft und Aristoteles in der Schule, bloggende und podcastende Lernende und Lehrende. Dazu gibt es Grundsätzliches aus der Schweiz und Konkretes aus Kassel, Berichte von Kinderzimmerprogrammiererinnen und Game-Design-Thinking.

Lernen und Bildung jenseits von e-learning – die re:learn in Berlin

digitale Welt und „reale“ Welt verschmelzen - CC by Lisa Rosa

Die re:learn findet 2012 als Subkonferenz zur re:publica zum dritten Mal statt

Später und langsamer als an vielen anderen Orten, aber dafür mit umso mehr Schwung erreicht der digitale Wandel den Bildungsbereich. Neue Lernorte jenseits der Institutionen formen sich, die allgegenwärtige Vernetzung bricht bestehende Strukturen und Konventionen auf, neue Formen der Zusammenarbeit entstehen unter Lehrenden und unter Lernenden. Mit „e-learning“ hat das recht wenig zu tun, viel mehr mit „realer Welt“ und „echten Menschen“. Im Rahmen der re:learn treffen in Berlin die digitale Welt und die Welt der Bildung aufeinander.

Update 23.4.2012: Die re:publica ist als Bildungsveranstaltung für berufliche Weiterbildung („Bildungsurlaub“) anerkannt worden.

Das Programm hat zwei Schwerpunkte:

Unterricht 2.0 @ Deutscher Schulpreis

Der Deutsche Schulpreis prämiert nicht nur jährlich herausragende Schulen, sondern bietet für die Preisträgerschulen  Orientierungs- und Kollegtreffen, um Austausch und Wissen zu fördern. Anfang Mai 2011 fand das Kollegtreffen in der großartigen Imaginata in Jena statt.

Auf freundliche Einladung der Robert Bosch Stiftung durfte Jöran zusammen mit Markus Bölling zum Thema „Unterricht 2.0 – Schule und Lernen in digitaler Vernetzung“ einen Workshop, genauer gesagt: einen Denkraum gestalten. Markus Bölling ist Technischer Leiter Bayerisches Realschulnetz und Konrektor an der Realschule am Europakanal, die iPads im Unterricht einsetzt.

Im Folgenden sind die Ergebnisse dokumentiert.