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Martin Lindner, Foto von jurij lotman, CC-by-nc (http://www.flickr.com/photos/lotman/4744936263/)Martin wollte schon immer wissen, wie sich Menschen erst Welten aus Zeichen bauen und wie sie diese Welten dann gemeinsam bewohnen. Als Literatur- und Medienwissenschaftler hat er das Jahrzehnte lang erforscht und gelehrt. (Daneben schrieb er u.a. Texte für Pizzapackungen und Kultur-Ausstellungen.)

1999, nach erfolgreicher Habilitation, verließ Martin desillusioniert die Universität, kaufte sich einen iMac und ging als Digital Immigrant ins Netz. Er fand gleich Google, lernte ein klein wenig Programmieren, begann Ende 2003 ein erstes Blog und erkundet seitdem als Fährtensucher und Scout das wildwüchsige Web 2.0.

Zwischen 2005 und 2008 organisierte Martin vier internationale Konferenzen zu “Microlearning”. Dort trafen sich Pioniere des “e-Learning 2.0”, um darüber nachzudenken, wie wir nach dem digitalen Klimawandel lernen werden, wenn die stabilen Wissensgletscher unaufhaltsam schmelzen und Information sich auflöst in flüchtige Wolken und Ströme. Seitdem berät er Firmen und Institutionen beim Design von Umgebungen, die Wissensarbeit und Selbstlernen in virtuellen Teams ermöglichen.

Jöran und Martin lernten sich im Web kennen, indem sie sich über Twitter wechselseitig folgten, und trafen sich 2009 erstmals bei der kleinen Unkonferenz “Die Bildung Hacken” in Berlin, die Martin zusammen mit Basti initiiert hatte. Mehr über Martin und seine Arbeit findet sich hier.