Materialsammlung #Wikileaks #Whistleblowing #Journalismus

29. November 2010

Das Logo von Wikileaks (CC by-sa by wikileaks)Diese Mate­ri­al­samm­lung ent­stand im Kon­text des Online-Seminars plus Podi­ums­dis­kus­sion„Öffent­lich­keit 2.0 - Wie Wiki­leaks, Blogs und Co den Jour­na­lis­mus ver­än­dern”.

Zum Ein­stieg

  • „Ohne Medien ginge es uns bes­ser“ - Inter­view mit Wikileaks-Kopf Julian Ass­ange
    • „Herr Ass­ange, es gibt Leute, die wer­fen Ihnen vor eher ein Akti­vist als Jour­na­list zu sein. Stört Sie das?„
      Ass­ange: „Ich bin Redak­teur und das Sprach­rohr unse­rer Publi­ka­tio­nen. Seit ich 25 war, bin ich in Jour­na­lis­mus invol­viert, da habe ich an dem Buch „Under­ground“ mit­ge­ar­bei­tet. Ange­sichts des Zustands des Jour­na­lis­mus der­zeit, emp­finde ich es aber eher als belei­di­gend, Jour­na­list genannt zu werden.“
    • Inter­view in El Pais (Über­set­zung der taz) vom 28.10.2010
  • Wikileaks-Debatte: Zwi­schen Füh­rer­prin­zip und Hacker­a­n­ar­chie
    • Die Internet-Plattform Wiki­leak …, muss jetzt ihrer­seits auf den Prüf­stand.
    • kri­ti­scher Arti­kel in der FAZ vom 16.09.2010 anläss­lich der Veröffentlichung

Zur Ver­tie­fung

  • Wiki­leaks: Ver­rat auf Num­mer Sicher
  • Julian Ass­ange: Warum die Welt Wiki­leaks braucht
    • Wie arbei­tet das Pro­jekt, was hat es bis­her erreicht, was treibt die Men­schen dahin­ter an?
    • Video eines Gesprächs mit dem Wikileaks-Gründer aus dem Juli 2010 (eng­lisch, deut­sche Unter­ti­tel zuschaltbar)
  • Daniel Domscheit-Berg: Ein „Kom­plex von Pro­ble­men„
    • Der ehe­ma­lige Spre­cher von Wiki­leaks kri­ti­sierte die man­gelnde Trans­pa­renz bei Wiki­leaks. Es ginge „nur noch darum, Welt­re­korde zu bre­chen und mit jeder Ver­öf­fent­li­chung noch eins drauf­zu­set­zen“.
    • kom­plett unbrauch­bar, außer für die Medien, die schon vor­her exklu­si­ven Zugang bekom­men haben
    • ab 5’36 min. expli­zit zur Ver­bin­dung zwi­schen Wiki­leaks und klas­si­schem Journalismus:
    • Inter­view im Deutsch­land­ra­dio: Manu­kript | mp3-Datei (11’30 min.)
  • Die Kon­junk­tur und die Ethik des Lecks
    • Die Ethik des Lecks:
      • Wiki­leaks hat Doku­mente aus dem Afgha­nis­tan­krieg ver­öf­fent­licht und die undichte Stelle zur media­len Stan­dard­si­tua­tion gemacht. Nur was ist ein „gutes“, was ein „schlech­tes“ Leck?
      • Chris­toph Bie­ber am 11.08.2010 im Frei­tag
    • Afghanistan-Protokolle: Die Kon­junk­tur des Lecks dank Wiki­leaks.
      • Der öffent­li­che Umgang mit Infor­ma­tio­nen befin­det sich im Umbruch. Guar­dian, Times und Spie­gel zei­gen: Der media­len Auf­be­rei­tung der Daten kommt große Bedeu­tung zu. Eine Bestand­garan­tie für kon­ven­tio­nel­len Jour­na­lis­mus und “alte Mas­sen­me­dien” mag wohl kaum noch jemand geben.
      • Chris­toph Bie­ber am 27.7.2010 auf Carta
  • Wiki­leaks: “Wir machen inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus bil­li­ger”
    • Julian Ass­ange im Inter­view bei carta.info am 5.1.2010
    • „über die Öko­no­mie von Wiki­leaks: Wel­ches Finan­zie­rungs­mo­dell hin­ter Wiki­leaks steht, wes­halb es auch von Medi­en­un­ter­neh­men unter­stützt wird, über Exklu­siv­ver­träge für den Zugang zu Quel­len und wes­halb aktu­ell nur die Spen­den­seite erreich­bar ist.“
  • Kampf um Reha­bi­li­ta­tion - Whist­leb­lo­wer in Deutsch­land
    • Tipp­ge­ber haben in Deutsch­land einen schwe­ren Stand. Wäh­rend es in ande­ren Län­dern Schutz­ge­setze für Whist­leb­lo­wer gibt, ist die Geset­zes­lage in Deutsch­land unge­klärt. Wer öffent­lich Alarm schlägt, kann sich auf mas­sive Pro­bleme am Arbeits­platz einstellen.
  • Jour­na­lis­mus bringt den Mehr­wert
    • Carta weist auf den Arti­kel „Value-added jour­na­lism“ hin, in dem Jeff Jar­vis kurz und poin­tiert vor­her­sagt, was in „Zukunft die wich­tigste Rolle und Daseins­be­rech­ti­gung des Jour­na­lis­mus sein wird.“
  • Der gute Ver­rat.
    Das Whist­leb­lo­wing im Inter­net schlit­tert in eine Krise, aber die Idee darf nicht ster­ben. Man muss sie nur bes­ser umsetzen.

Zum Wei­ter­le­sen


Ergän­zun­gen via Kom­men­tar willkommen

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2 Kommentare zu “Materialsammlung #Wikileaks #Whistleblowing #Journalismus”

  1. Jöran sagt:

    Daten­jour­na­lis­mus: Die zwei Sei­ten der Trans­pa­renz
    Immer mehr Jour­na­lis­ten bauen ihre Bei­träge auf umfang­rei­che Daten­sätze auf, die sie oft­mals selbst recher­chie­ren, inter­pre­tie­ren und visua­li­sie­ren. Aktu­ells­tes Bei­spiel ist die soge­nannte „Wikigate-Affäre“, die Ver­öf­fent­li­chung von gehei­men US-Diplomatenberichten auf Wiki­leaks, von Auto­ren welt­weit leser­ge­recht auf­be­rei­tet. politik-digital.de hat bei den Exper­ten nach­ge­fragt: Wie steht es um den deut­schen Daten­jour­na­lis­mus?„
    http://www.politik-digital.de/datenjournalismus-wikileaks-wikigate

  2. Jöran sagt:

    Daniel Domscheit-Berg kün­digt eigene Ent­hül­lungs­platt­form an
    Zusam­men­fas­sung der Ver­an­stal­tung aus Ham­burg plus die gesamte Ver­an­stal­tung als Video oder mp3-Datei
    http://wikileaks.virtuelle-akademie.fnst.org/webcom/show_page.php?wc_c=33297&wc_id=1
    noch eine Zusam­men­fas­sung die­ser Ver­an­stal­tung der Rhein­zei­tung:
    http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-13-Punkte-Wikileaks-Insider-erklaert-die-Plattform-und-wie-es-weitergeht-_arid,172239.html

    Start noch im Dezem­ber. WikiLeaks-Aussteiger baut eigene Seite auf“
    Spie­gel Online am 04.12.2010 über die Pläne von Daniel Domscheit-Berg
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732889,00.html

    Ass­an­ges kleine Kampf­truppe. Dies ist die Geschichte von Wiki­leaks
    FAZ am 04.12.2010 aus­führ­lich über Wiki­leaks und Julian Ass­ange
    http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E143DD2E5F4714D13A34CB49553EF63B1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Julian Ass­ange ans­wers your ques­ti­ons (eng­lisch)
    Der Guar­dian lässt den Wikileaks-Sprecher Fra­gen der Leser beant­wor­ten
    http://www.guardian.co.uk/world/blog/2010/dec/03/julian-assange-wikileaks

    Wikileaks-Gründer: Julian Ass­ange. Der Gegen­ver­schwö­rer
    Die Süd­deut­sche über das Welt­bild von Julian Ass­ange (2.12.2010)
    http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-gruender-julian-assange-der-gegenverschwoerer-1.1031477

    Was sagt die Netz­welt?
    Der Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Chris­toph Bie­ber sam­melt Arti­kel rund um die aktu­elle Wikileaks-Diskussion
    http://internetundpolitik.wordpress.com/2010/12/01/wikileaks-zum-dritten/