“Der digitale Wandel ist kein Add-on”

16. Januar 2013

Digitaler Durchblick - MedienkompetenzIn der Ausgabe Januar 2013 hat das Magazin managerSeminare einen ausführlichen Artikel “Digitaler Durchblick – Medienkompetenz” veröffentlicht. Es kommen viele kompetente Menschen aus Unternehmen und Beratung zu Wort, u.a. der grandiose Jochen Robes, Stephan Grabmeier von der Telekom. Bemerkenswert ist der Stand der Überlegungen, die Social-Media-Aktivitäten von Bewerbern zum positiven Einstellungskriterium zu machen. Wer sich an das von Pädagogen gerne beschworene “Gib möglichst wenig von Dir im Netz preis!” halten würde, hättte demnach in einigen Unternehmen schon heute keine Chance mehr bei den Personalern. Der Artikel ist durch ein Interview mit Jöran ergänzt: “Der digitale Wandel ist kein Add-on.” 

Der Artikel ist auf managerSeminar.de für 5 Euro zu bekommen.

Das Facebook-Buch (nicht nur) für Eltern

7. Juni 2012

Mein Kind ist bei Facebook - Tipps für Eltern - BuchcoverZusammen mit Thomas Pfeiffer hat Jöran ein Buch geschrieben. Es heißt ”Mein Kind ist bei Facebook. Tipps für Eltern” . Spiegel Online schreibt darüber: “Düstere Warnungen sind in Deutschland oft das Erfolgsrezept für Erziehungsratgeber mit Medienthemen. Ein Bestseller wird “Mein Kind ist bei Facebook” also vielleicht nicht: Das Buch setzt auf Pragmatismus statt Panik. Gut so.”

Auszüge, Aktuelles und Bonuskapitel findet man auf der Website zum Buch www.facebook-fuer-eltern.net und auf der Facebook-Seite zum Buch.

Kaufen können Sie das Buch ab dem 15. Juni 2012 z.B. bei amazon oder in der  Buchhandlung Ihres Vertrauens.

Drei Irrtümer zur Medienkompetenz

26. November 2011

Jöran hat für das Heft I-2012 “Freiheit im Netz” des Programm-Magazins der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit diesen Beitrag beigesteuert:

Drei Irrtümer zur Medienkompetenz

„Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation!“, das finden Politiker und Pädagogen, Eltern und Unternehmer, Feuilletonisten und Stiftungen gleichermaßen. So viel Konsens ist selten. Und doch: Der Satz ist Unsinn, und die Maßnahmen, die darauf fußen, verfehlen das Ziel nicht nur – sie erkennen es nicht einmal. Sobald es konkret werden muss, wie z.B. bei sogenannten „Medien-Führerscheinen“ oder „Internet-Seepferdchen“, versagen die meisten Versuche der Medienkompetenzvermittlung. Die Debatte fußt auf drei Irrtümern: weiterlesen »

Das Problem mit “Medienkompetenz”

7. Juli 2011

Das ZDF hat einen knapp 4minütigen Beitrag zum problematischen Umgang der Politik mit dem Patentrezept “Medienkompetenz” gesendet. Als Experten kommen Lisa Rosa und Jöran zu Wort.

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Beyond Medienkompetenz

7. Mai 2011

Die Podiumsdiskussion “Beyond Medienkompetenz – Wie kommt der Leitmedienwechsel in die Schulen?” fand am 14. April 2011 in Berlin statt. Auf der Bühne, v.l.n.r.: Felix Schaumburg, André Spang, Lisa Rosa, Gunter Dueck, Jöran Muuß-Merholz.

Details zu den beteiligten Personen und dem Rahmen der Veranstaltung finden sich in der Dokumentation der re:learn.

Jöran im Frühling 2011

28. März 2011
Jöran steht vor einer Wand, auf die eine Präsentation gebeamt wird

Photo: Ralf Appelt (CC-by-nc-sa)

Nachdem das Educamp im doppelten Sinne ein gelungener Frühlingsanfang war, stehen in den nächsten Wochen viele und bunte Termine für Jöran im Konsortenkalender: Brno und Köln, republica und Deutscher Schulpreis, Web 2.0, Geocaching und Google-Quiz … weiterlesen »

Ein aussagekräftiges Foto …

16. Februar 2011

Jöran war vor Kurzem auf einem Podium der SPD, um über Medienkompetenz zu diskutieren. Dieses Foto sagt mehr als ein langer Text. weiterlesen »

Zur SPD der Medienkompetenz wegen

16. Januar 2011

Hansjörg Schmidt (SPD) hat im Rahmen des Hamburger Wahlkampfs eine Podiumsdiskussion mit erfreulich inhaltlicher Ausrichtung organisiert. Die Ankündigung findet sich bisher nur auf Facebook (und nun auch hier):

Medienkompetenz – Auf dem Weg zur 4. Kulturtechnik? weiterlesen »

Fernsehen macht schlau! (Meet Steven Johnson)

25. Mai 2010


Imagine: Menschen tun sich zusammen, um sich über ein großes Werk unserer Kultur auszutauschen, sagen wir mal: Goethes Faust. Jugendliche und Erwachsene arbeiten aus eigenem Antrieb und mit großem Engagement. Sie erstellen ausführliche Interpretationen und Analysen, diskutieren ihre Auffassungen und verhandeln unterschiedliche Standpunkte. Sie kollaborieren bei der Erstellung anspruchsvoller und umfassender Publikationen, produzieren ausführliche Texte, Radiosendungen, Videos und Websites. Ihre Zusammenarbeit überwindet geographische Grenzen und sprachliche Unterschiede. Ihre Ergebnisse werden alleine aufgrund des Inhalts beurteilt, unabhängig von Geschlecht, Alter oder akademischen Graden.

Bitte alle mal aufzeigen: Wessen Idealvorstellung von Lernen und Kultur kommt das nahe? Zumindest näher als alle Lernformen, die Sie im Zusammenhang mit Faust kennen?

Die gute Nachricht: Es gibt diese Menschen und deren Austausch. Die schlechte Nachricht (zumindest für die PädagogInnen unter uns): All das findet außerhalb der institutionellen Lernhäuser statt. Und um Faust geht es auch nicht.

Am 23.5.2010 strahlte der US-Sender ABC die letzte Folge der TV-Serie Lost aus. Deren großer Erfolg lehrt uns: Zuschauer mögen Unterhaltung anspruchsvoll, hochkomplex, intelligent und aktivierend. Oder ketzerisch formuliert: Lost schlägt Faust. Und zwar um Längen. weiterlesen »