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Programm zur re:learn steht

Subkonferenz für Bildungshacker
im Rahmen der re:publica
Berlin, Kalkscheune, Kleiner Saal, 15. April 2010

Von Laptops und iPhones im Unterricht …

Erstmals widmet die Social-Media-Konferenz re:publica dem Thema Lernen eine eigene Subkonferenz. Unter dem Motto re:learn kommen in Berlin Internet und Bildung zusammen. „Das Ganze hat überhaupt nichts mit e-learning zu tun!“, betont Jöran Muuß-Merholz, Initiator und Kurator der re:learn: „Beim Zusammenwachsen von Bildungswelt und Netzwelt verändert sich die gesamte Lernkultur in Richtung Selbstbestimmung, Kollaboration, Praxis- und Projektorientierung.“

Im Rahmen der re:learn werden Praxisprojekte aus Deutschland und der Schweiz vorgestellt. Es geht um Schulen, in denen Wikis und Blogs zum Alltag gehören, um Klassen, in denen jeder Grundschüler ein eigenes Notebook benutzt, und um Kinder, die ihre iPhones als Werkzeug für den Unterricht einsetzen. Auch mehrere Geocaching-Projekte, bei denen Lernende mit GPS-Geräten auf pädagogische Schnitzeljagd gehen, werden vorgestellt. Extra für die Konferenz wird der Medienpädagoge Guido Brombach einen neuen Geocache veröffentlichen: „Wir begeben uns auf die Spuren von Martin Luther King, der einst einen Spontanbesuch nach Ost-Berlin unternahm – eine unglaubliche Geschichte!“, verrät Brombach.

Die re:learn richtet sich explizit nicht nur an Pädagogen, sondern auch an interessierte Menschen, die sich eher im Internet als in Schulen zu Hause fühlen. „Wir brauchen die Zusammenarbeit von Schulen und ihrer ‚guten Gesellschaft‘ gerade im Bereich Internet“, betont re:learn-Initator Jöran Muuß-Merholz: „das Internet sprengt Löcher in die bisher oft undurchlässigen Wände der Klassenzimmer und plötzlich gibt es hochspannende Verbindungen zwischen dem Unterricht und dem ‚echten Leben‘.“

Die re:learn findet am 15.4.2010 statt. Sie ist Teil der Social-Media-Konferenz re:publica, zu der vom 14.-16. April im Friedrichsstadtpalast und in der angrenzenden Kalkscheune 1.400 Teilnehmer erwartet werden. Informationen finden Sie im Internet unter http://re-publica.de/10/2010/04/11/programm-zur-relearn-steht/

Inhaltlicher Ansprechpartner: Jöran Muuß-Merholz
buero@joeran.de, Tel. +49 40 75 666 180

Presseakkreditierungen: http://re-publica.de/10/presse/,
presse@re-publica.de, Tel. +40 30 92 10 596

Programm 10:00 bis 13:00 Uhr

10:00 bis 12:00 Uhr
Netbased (R?)Evolution
Was Digitales zur Reform oder Abschaffung? der Schule beitragen kann

Projektvorstellungen und Diskussion

Die iPhone-Klasse

  • Zweijähriges Pilotprojekt: iPhones ab der 5. Klasse
  • Christian Neff, Projektschule Goldau, Schweiz
  • Nach neun Monaten mit iPhones im Unterricht ist der Anfangshype verklungen und ich kann eine Rückschau auf Meilen- und Stolpersteine halten. Gerne berichte ich aus meinem Schulalltag, wo der Einsatz des Smartphones einiges verändert hat und trotzdem alles immer noch gleich läuft.
  • http://www.projektschule-goldau.ch/das-iphone-projekt

Die Laptop-Klasse

  • Laptops und Smartboards in der 4. und 5. Klasse einer Grundschule
  • Martina Godesa und Sandra Anusiewicz-Baer, Heinz-Galinski-Schule, Berlin
  • Seit Oktober 2009 arbeitet bei uns eine 4. und eine 5. Klasse im sogenannten digitalen Klassenzimmer. Die Schüler schreiben, malen und recherchieren auf classmates-Laptops, die über W-Lan mit einem Smartboard verbunden sind. Der Lehrer kann dabei jedes einzelne Kind beobachten oder auch geschriebene Seiten am Smartboard sichtbar machen.
  • http://www.heinz-galinski-grundschule.cidsnet.de/index2.php?page=projekte&sub=41

Die Blog-Schule

  • Blogs und Wikis im Unterricht und in der Schulentwicklung
  • André Spang und Roman Deeken, Kaiserin-Augusta-Schule, Gymnasium, Köln
  • Präsentation der an der Kaiserin Augusta Schule entstandenen Web-2.0-Apps im Unterricht:
    Projekte, Produkte, Blogs und Wikis und der damit verbundenen Unterrichtsmethoden. Wir zeigen konkrete Beispiele der eingesetzten Apps und informieren über „positive Auswirkungen, Risiken und Nebenwirkungen.“
  • http://teachingmusic2day.wordpress.com/news/

Ziehen auf digitalem Wege Trojaner für eine veränderte Lernkultur in die Bildungsinstitutionen ein?

  • Offene Gesprächsrunde mit vorgenannten Personen und Lisa Rosa, Lehrerin und Lehrerfortbilderin, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg
  • Moderation: Jöran Muuß-Merholz, joeran.de, @jmm_hamburg

12:00 bis 13:00 Uhr
Geocaching und Lernen – Erste Educache-Erfahrungen

Guido Brombach, Blanche Fabri, Jöran Muuß-Merholz

Geocaching erfreut sich als GPS-Schnitzeljagd inzwischen großer Beliebtheit. Es werden die Educache-Idee und das Konzept dahinter als Beispiel für informelles, selbstbestimmtes, aktivierendes Lernen vorgestellt. Auch über konkrete Projekte und Erfahrungen wird berichtet.

Die Mitwirkenden

Sandra Anusiewicz-Baer Sandra Anusiewicz-Baer
ist Bildungsreferentin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Sie kümmert sich um die Belange aller Bildungseinrichtungen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, zu denen auch die Heinz-Galinski-Schule mit ihrer Laptop-Klasse gehört.
Guido Brombach Guido Brombach
hat Erziehungswissenschaften an der Uni Essen studiert. Als Bildungsreferent bei DGB Bildungswerk ist er verantwortlich für den Bereich: Digitale Kommunikation, Lernen und Medien. Er betreibt die Website http://dotcomblog.de/.
Roman Deeken Roman Deeken
testet seit einem Jahr die Vorteile von webbasierten Dienste wie Blogs und Wikis im Unterricht. Als Mitglied der Steuergruppe seiner Schule setzt er sich für eine demnächst umfassendere Nutzung dieser Medien ein: als motivierendes Instrument für Schüler, Eltern und Lehrer zur besseren Vernetzung.
Blanche Fabri Blanche Fabri
arbeitete als Grafikerin und Lithographin, bevor sie dort Ihren Hochschulabschluss in Medienwissenschaften und Politik absolvierte. Sie wird als Dozentin für Seminare in den Bereichen Computerskills sowie Medien- bzw. Videotraining gebucht, produziert eigene Videos und Livestreams z.B. für Veranstaltungen und arbeitet für TV-Produktionsfirmen wie EcoMedia im Bereich Produktion und Redaktion.
Martina Godesa Martina Godesa
ist Klassenlehrerin einer 4.Klasse und arbeitet seit Oktober 2009 im sogenannten digitalen Klassenzimmer. Die Schüler schreiben zeitweise auf classmates, die über wireless Lan mit einem Smartboard verbunden sind.
Jöran Muuß-Merholz Jöran Muuß-Merholz
ist Diplom-Pädagoge und mit seiner kleinen Agentur Jöran und Konsorten dort aktiv, wo sich Schnittmengen aus den Bereichen Bildung / Lernen, (digitale) Medien / Kommunikation und Organisation / Management bilden. Zurzeit arbeitet er v.a. am Zusammenkommen der NetzWelt und der Welt der politischen Bildung #pb21.
Christian Neff Christian Neff
unterrichtet seit 1993 auf der Grundstufe 9-13 jährige Kinder als Klassenlehrer. Seit August 2009 haben alle seine Schüler ein iPhone, welches im Unterricht und auch ausserhalb der Schule eingesetzt wird.
André J. Spang André J. Spang
ist Lehrer für Musik und Religion am Gymnasium. Er koordiniert zahlreiche Projekte, auch ausserschulisch im Bereich Musik, Videoproduktion, Klassenband, Musikproduktion. Er ist als Musiker, Komponist und Arrangeur tätig. Als Mitglied der schulischen Steuergruppe koordiniert er die Schul- und Unterrichtsentwicklung, derzeit im Bereich Medien und Web2.0
Lisa Rosa Lisa Rosa
arbeitet nach 20jähriger Praxiserfahrung als Musik-, Geschichts- und Politiklehrerin seit 2005 in der Lehreraus- und -fortbildung am Landesinstitut Hamburg. Sie bloggt ebenfalls seit 2005. Ihre Arbeits-Schwerpunkte sind Medientheorie, Projektdidaktik, Lern-Projekte zur Erinnerungskultur und zur Implementation von Web 2.0 in der Schule.

Satellit: 16. April, 14:00 bis 15.00 Uhr, Kalkscheune, Blauer Saal

What Would Humboldt Do? Workshop on Open Education

Sebastian Hirsch und Pippa Buchanan

general overview and hands-on workshop about the Open Education movement

re:learn und re:publica

  • Die re:learn wird inhaltlich von Jöran Muuß-Merholz (http://joeran.de/) kuratiert.
  • Die re:learn ist Bestandteil der Social Media Konferenz re:publica. Sie kann nicht unabhängig von einem re:publica-Ticket besucht werden.
  • Programm als pdf

16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Tweets die Programm zur re:learn steht « J&K – Jöran und Konsorten erwähnt -- Topsy.com

  2. Credits I:
    der Begriff re:learn entstand an einem Abend der re:publica 2009. Aber zuerst war er beim grandiosen Christian Grune: http://www.relearn.de/

    Credits II:
    “die Bildung hacken” muss man für den deutschsprachigen Bereich den Bildungshackern Sebastian Hirsch und Martin Lindner zuschreiben: http://wwweblern.pbworks.com/

  3. Zu schade! Leider bekomme ich keine Befreiung. Die re:publica geht nicht als Fortbildung durch und ich kann gerade am Donnerstag Vormittag unmöglich fehlen.
    Dokumentiert bitte fleißig und stellt alles brav ins Netz.
    Fürs nächste Jahr wünsche ich mir die re:learn Subkonferenz dann aber zu einem lehrerfreundlicheren Zeitpunkt. Freitag ab 14:00 wäre gut 😉
    Viel Spaß und Erfolg.

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